Die Alpen, und insbesondere der Kanton Graubünden, sind beliebte Ausflugsziele, die über das ganze Jahr Touristen anziehen. Egal ob im Winter zum Skifahren oder im Sommer zum Wandern oder dem Besuch eines der zahlreichen Bäder, sowohl landschaftlich als auch von der Atmosphäre her findet man hier ein einzigartiges und unvergleichbares Gebiet. Meinen ersten Graubünden Ausflug habe ich vor gut 15 Jahren absolviert und seitdem bin ich absolut begeistert von den Möglichkeiten, die dieser kleine Schweizer Kanton bietet. Das fängt schon beim Namen an, während viele Ausflugsziele nur einen offiziellen Namen haben kann Graubünden gleich eine ganze handvoll an Namen aufweisen. Neben dem deutschen Namen Graubünden wird der Kanton im italienischen Grigioni genannt, auf Französisch heißt er Grisons und die Schweizerdeutschen nennen ihn Graubünda. Grischun oder Bündnerland sind weiter geläufige Namen.

 

Graubünden liegt komplett in den Alpen und gehört zur Ostschweiz. Größter Ort der Region ist Chur, allerdings leben dort lediglich 35.000 Personen. Dies zeigt, wie wenig bevölkert der Kanton ist und warum er bei vielen Naturliebhabern so beliebt ist. Denn in erster Linie bietet Graubünden unberührte Natur und endlose Möglichkeiten, sich an dieser zu erfreuen. Im Winter kommen unzählige Skifreunde nach Davos, Flims, Oberengadin oder Arosa. Das ganze Jahr über locken die Badeorte Vals, Scoul oder Alvaneu mit ihrem gesunden Klima und wohltuenden Bädern. Das klingt vielleicht beim ersten Hören nach Rentnertourismus, aber seitdem Wellness und Spa zur Mode gehören, genießen auch immer mehr junge Leute die Vorzüge der Schweizer Bäder.

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Weitere Attraktionen im Kanton sind die vielen Burgen der Region und auch das Benediktinerkloster in Müstair. Bahnliebhaber besuchen die spektakulären Einrichtungen der Strecke über den Berninapass  oder die Rhätische Bahn. Ingenieure fasziniert nach wie vor die 1930 fertig gestellte Salginatobelbrücke, die an vielen technischen Hochschulen als technische und architektonische Meisterleistung präsentiert wird. Wer die Brücke einmal gesehen hat wird dies schnell verstehen. Scheinbar schwerelos schwebt sie über einem steilen Tal und verbindet die beiden benachbarten Hügel mit Stil und Eleganz. Wie ihr sehr hat Graubünden für ganz viele Interessen eine Antwort, hinzu kommt, dass man wenn man nicht unbedingt in der Hauptsaison reist, hier auch recht günstige Unterkünfte findet und sehr einfach reisen kann. Auf den folgenden Seiten werde ich weitere Tipps und Artikel präsentieren. Ich hoffe dass ich den einen oder anderen zu einem Besuch in meinem Lieblingskanton animieren kann.